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Wie wir Schlüssel ohne Sicherungskarte fertigen

Eigene CNC-Fräsung statt Original-Herstellerrohling – das ist unser technischer Vorteil.

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Die kurze Antwort

Die meisten Schlüsseldienste können einen Schlüssel nur mit Original-Rohling des jeweiligen Herstellers nachmachen – und Hersteller geben diese Rohlinge an ihre Vertragspartner meist nur gegen Vorlage der Sicherungskarte aus. Wir fräsen unsere Rohlinge stattdessen selbst in unserer eigenen Werkstatt in Berlin. Die Sicherungskarte ist eine organisatorische Vereinbarung zwischen Hersteller und seinen Partnern – sie bindet uns technisch nicht. Wenn wir einen Schlüssel mit unserem Fräsverfahren nachbilden können, fertigen wir ihn.

Was das für Sie bedeutet

  • Kein Nachweis über eine Sicherungskarte nötig – bei den meisten gängigen Schließsystemen genügt der eingesendete Original­schlüssel oder ein gut erkennbares Foto.
  • Die Kopie kann optisch leicht abweichen. Da wir keinen Original-Herstellerrohling verwenden, sieht unsere Fräsung nicht immer exakt wie das Original aus (Kopfform, Farbe, Beschriftung). Die Passung und Funktion im Schloss ist davon unabhängig.
  • Echte Grenzen sind technischer Natur. Magnete, gefederte bzw. beweglich gelagerte Stifte oder elektronische/RFID-Chips lassen sich rein mechanisch nicht abtasten und fräsen – das ist die tatsächliche Grenze unseres Verfahrens, nicht eine Karte.

So läuft die Prüfung ab

Sie fotografieren Ihren Schlüssel oder senden ihn direkt ein. Wir prüfen anhand von Fabrikat, Profil und sichtbaren Merkmalen, ob eine Nachfertigung technisch möglich ist. Ist das der Fall, erhalten Sie ein unverbindliches Angebot – die Fräsung erfolgt danach in unserer eigenen Werkstatt. Details zum kompletten Ablauf finden Sie auf unserer Ablaufseite.

Eine Übersicht, welche Schließanlagen-Hersteller wir bereits regelmäßig bearbeiten, finden Sie hier: Schließanlagen-Hersteller im Überblick. Für Schlüssel mit aufgedruckter Codenummer, bei denen wir teils ganz ohne Einsendung des Originals arbeiten können, siehe Schlüssel nach Code.

Häufige Fragen

Warum könnt ihr Schlüssel ohne Sicherungskarte nachmachen, obwohl andere Anbieter das ablehnen?

Weil wir die Schlüsselrohlinge nicht von den Original-Herstellern beziehen, sondern selbst im Haus per CNC-Fräsverfahren produzieren. Die Sicherungskarte ist eine organisatorische Vorgabe, die Hersteller ihren eigenen Vertragspartnern auferlegen – uns bindet sie nicht. Wenn wir einen Schlüssel technisch nachbilden können, fertigen wir ihn, unabhängig davon, ob eine Karte vorgelegt wird.

Sieht die Kopie dann genauso aus wie mein Originalschlüssel?

Nicht immer. Da wir eigene, gefräste Rohlinge statt Original-Herstellerrohlinge verwenden, kann die Kopie optisch leicht vom Original abweichen (Form des Griffs, Farbe, Prägung). Die Funktion – also das saubere Öffnen des passenden Schlosses – ist davon nicht betroffen.

Gibt es Schlüssel, die ihr technisch nicht nachfertigen könnt?

Ja. Die Grenze liegt nicht bei der Sicherungskarte, sondern bei der Technik selbst: Enthält ein Schlüssel Magnete, gefederte bzw. beweglich gelagerte Stifte (wie z. B. beim Intellitec-System) oder einen elektronischen bzw. RFID-Chip, lässt er sich rein mechanisch nicht abtasten und fräsen. Das prüfen wir anhand Ihrer Fotos, bevor wir ein Angebot erstellen.